Sonntag, 9. Mai 2010

Klausurtagung - Präsentation

Erläuterungen zur Präsentation:
Praesentation1 (ppt, 6,905 KB)( leicht verändert)
Gueglingen

Die Präsentation zeigt die prinzipiellen Notwendigkeiten bei der zukünftigen Entwicklung von Gemeinden auf. Die zukünftige Entwicklung der Bevölkerung wird problematisierend dargestellt, ihre Auswirkung bewertet. Kosten der Außenentwicklung im Vergleich zur Innenentwicklung sind grob dargestellt.

Für "Hintere Wiesen"haben wir eine Entwicklung aufgezeigt, die eine Möglichkeit für Stadthäuser zeigt. Ein mögliches Beispiel haben wir entworfen. Mit den Skizzen erheben wir keinen Anspruch auf den endgültigen Weg, aber sie zeigen mehrere Dinge auf:
Verdichtetes und nachhaltiges Bauen ist möglich und dabei lassen sich auch die "Grünen Bereiche des Gebiets" schützen und entwickeln. Der zweite Entwurf berücksichtigt bereits die Lärmschutzmaßnahmen im Baukörper. Mehrgenerationenhaus ist hier als die Notwendigkeit gemeint, die Wohnungen so zu konstruieren, dass sie im hohen Alter auch mit Behinderung weiter bewohnt werden können. Die Carports sind hier durch Tiefgaragen ersetzt.

Weitere Strukturen könnten sich entwickeln:
Wichtig im Besonderen ist die Durchgängigkeit zur Maulbronner Straße und die weitere Entwicklungsmöglichkeit nach Süden, je nachdem, wie sich die Anwohner in Zukunft entscheiden werden. Es wird keine Entwicklung übergestülpt. Auf eine Verlagerung der Unternehmen Haas und Spahlinger kann reagiert werden. Es ist auch eine aktive Aussiedlungspolitik vorstellbar, wie es auch im "Sanierungsgebiet Stadtkern GüglingenI" oder im "Sanierungsgebiet See" bereits praktiziert worden ist. Die Erschließung kann in einzelnen Segmenten variabel vorgenommen und somit kostensparend durchgeführt werden.

Für Herrenäcker Baumpfad sieht man die 1984 vorgestellte und vom Gemeinderat abgelehnte Entwicklung. Das vorgestellte Baugebiet wurde von uns mit unseren einfachen Mitteln verändert, hier ist v.a. der Grünzug durch das Baugebiet die wichtigste Veränderung. Die im privaten Bereich vorgesehenen Bäume können wegen den zu geringen Grenzabständen nicht realisiert werden . Trotzdem sind sie im genehmigten Bebaungsplan vorgesehen.

In der Präsentation finden Sie zwei Skizzen von Architekt Heinz Rall (90er Jahre). Uns ging es hierbei v.a. darum zu zeigen, dass unsere Ideen von verdichtetem Bauen bereits Bestand hatten, uns geht es nicht um die Art der Bauten. Gleichzeitig wird in einer weiteren Entwurfsskizze des Architekten deutlich, dass er einen Ost-West-Grünzug durch das Baugebiet geplant hatte. Hier handelt es sich ebenfalls um die jetzt beschlossene Erweiterung, die wir in den neunziger Jahren im Gremium mehrheitlich abgelehnt hatten!
Altstadtrat Hugo Kühnle hat sie uns zur Verfügung gestellt, nachdem er von unseren Ideen Kenntnis genommen hatte.
Also auch hier greifen wir bereits gedachte Ideen von Neuem auf. Der Unterschied: Mit einer Nord-Süd-Zone würde man den Wind auf der Höhe brechen. Gleichzeitig würde sich das Kleinklima im Baugebiet deutlich verbessern und die Bedingungen für unsere Singvögel und weitere Kleinlebewesen entstünde eine neue Qualität. Die Planungen und die Zuschnitte der Grundstücke müsste der Planer entsprechend umgestalten um den Gedanken des Grünzugs sinnvoll integrieren.

Grundsätzlich sollte diese Erweiterung noch lange in der Schublade bleiben. Siehe unsere Anmerkungen im Artikel "Danke für die Blumen" vom 9. Mai 19.21. Zudem ist weiter unklar, wie die Flächen an potentielle Käfer gebracht werden sollen, wenn dies schon bisher in den anderen Baugebieten nur ungenügend gelungen ist.

Quellen zu weiteren Angaben in der Präsentation sind:

Mittendrin ist in! Muster-Präsentation
Wedel/ Hamburg, 2009
REFINA-Projekt „Zukunft Fläche“ –Bewusstseinswandel zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme
metropolregion hamburg
http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/

Danke für die Blumen bikerfreund - Wir bleiben dran!

Hallo "bikerfreund",

das mit Layher lässt sich erklären. Die Firma ist ein Produkt echten Erfindergeistes. Ohne Wilhelm Layher wäre Güglingen wahrscheinlich deutlich verschlafener. Am Anfang stand das Holzspielzeug und die Leiter, heute ist das Unternehmen bei allen Innovationen des Gerüst- und Bühnenbaus nicht mehr wegzudenken. Es setzt nicht nur deutschlandweit die Landmarken. Wilhelm Layher GmbH & Co. KG ist eine echte Perle des Mittelstandes, ihm auch schon entwachsen, globalisiert, von Moskau bis Singapore, von Australien bis Norwegen. Nichts mit Hochöfen und Stahlkonvertern, sondern immer nur in der Metallverarbeitung, z.B. so:

stuttgart-public-viewing
public viewing in Stuttgart
oder so:

Beach-Layher
Beach-Volleyball - Olympiade?
Quelle: http://www.layher.de/layherprojekte.aspx

Das Unternehmen sponsert über die Gewerbesteuer einen maßgeblichen Teil des Güglinger Haushalts. Da sind wir beim Thema!!
Für die Innenstadt müssen wir es mit Priorität verwenden.
Übrigens "bikerfreund", vielen Dank für die Blumen. Von außen sieht man Vieles deutlicher.
Die Klausurtagung war insofern ein Erfolg - den wir wollten -, dass im Rat Konsens herrscht, die Innenentwicklung ohne weitere Verzögerung konkret zu planen, und dass die notwendigen Schritte hierzu mit konkreten Planungen vorangetrieben werden. Mit Stadtplaner Zoll hatte der Bürgermeister auch eine gute Besetzung für die Tagung gewählt. Er war in Güglingen bereits tätig (s.u.). Wir hoffen auf schnelle erste Ergebnisse bezüglich der Planung.
Referenzen: http://www.zoll-architekten.de/index.php.
Die folgenden Beispiele sind der Adresse entnommen.
23.03.2010
Bürgerversammlung Gemeinde Ilsfeld -
Neugestaltung der Ortsdurchfahrt "König-Wilhelm-Straße"
Zoll-Ilsfeld

Ittlingen Ortsmitte:
Der wichtigste innerörtliche Bereich soll durch eine entsprechende Freiraumgestaltung gestärkt werden und mit einem neuen Dorfbrunnen als identitätsfestigendes Element gestaltet werden.
Eine Skulptur "Käfer" an zentraler Stelle, in Anlehnung an den historischen Spitznamen "Käfertrippler" ist angedacht
Ittlingen-III

Kirchheim - Gemeindeentwicklungsplan:
Erarbeiten einer Gemeindeentwicklungsplanung (GEP) mit Haushaltsbefragung und Bürgerbeteiligung.
Der Gemeindeentwicklungsplan ist das Entwicklungskonzept für die gesamte Gemarkung der Gemeinde Kirchheim am Neckar für die nächsten 20 Jahre.

Kirchheim

Das wäre auch in Güglingen der richtige Weg!! Nicht die Haushaltsbefragung, sondern die Bürgerbeteiligung (s.a. unseren Antrag Agendaprozess fortsetzen!
Antrag-Agendaprozess (pdf, 74 KB)
Details: 74 KB, application/pdf

Trotz des geschilderten positiven Ergebnisses bleiben Wermutstropfen.Dies gilt vor allem für die Einschätzung zukünftigen Bauflächenbedarfs und zukünftiger Entwicklungspotentiale. Vieles wird einfach aus dem Bauch heraus entschieden.
Konsens herrscht darüber, dass es auch um Qualität geht.
Was hierunter zu verstehen ist, von welcher Art von Qualität wir reden, darüber gibt es bisher kein qualifiziertes Bild. Man müsste einfach mal Ross und Reiter wechseln. Das Büro Zoll hatte einen sinnvollen Ansatz für "Hintere Wiesen" erarbeitet, die auch die seit Jahren diskutierte Grünachse berücksichtigte:
Gueglingen-Hintere-Wiesen-Zoll
Dieser Ansatz ist schon im Ansatz qualitätshaltiger als die aktuellen Planungen. Wir halten die bisherigen Entwicklungen in den ausgewiesenen Neubaugebieten nicht für Qualitätsentwicklungen des 21. Jahrhunderts. Da verharren wir im letzten Jahrhundert.
Wir bräuchten zudem konkrete Vorarbeiten, die auf Analysen beruhen. Diese Vorgehensweise ist bis jetzt nicht in Sicht, und so wird der Haushalt durch eigene Fehler für die Zukunft belastet und diese Fehler werden uns ganz sicher freie Investitionsmasse nehmen. Kurz: Es fehlt dann das Geld, das für Qualitätsentwicklung eingesetzt werden könnte. Es gibt heute die Werkzeuge und Tools, es gibt die kommunalen Experten der Innenentwicklung, die über den traditionellen Ansatz der Stadtplanung hinaus quantitativ wertbare und für die Planung wertvolle Analysen erarbeiten, die Fehleinschätzungen, Fehlplanungen und finanzielle Belastungen vermeiden helfen.
Die Bürger-Union besitzt nicht den Stein der Weisen , aber sie sieht Entwicklungen (s. Blog-Artikel) zu denen sie wissensbasierte Antworten haben möchte. Güglingen war im letzten Jahrhundert die Adresse für Stadtplaner, die Adresse ist in der Zwischenzeit gestrichen, es gibt neue Adressen! Das Tal gilt es wieder zu verlassen und diesen Hinweis von Stadtplaner Zoll nehmen wir ernst!

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