Durch Ausgleichsmaßnahmen für Umgehung Insektensterben bekämpfen und Verfahren beschleunigen
Bürgermeister für die Idee gewinnen Bereits vor einem halben Jahr haben wir den Bürgermeister angesprochen durch Wildblumenflächen den Flächenausgleich für die Umgehungsstraße zu entwickeln und durch diese Öko-Maßnahmen die CEF-Bedingungen, die den Beginn des Umgehungsstraßenbaus verzögern können, schnell zu realisieren und einen schnelleren Ausbaubeginn zu verhandeln.

http://www.tfz.bayern.de/landschafftenergie/praxisbeispiele/081808/index.php
Wie das gehen soll
„…Und Multikulti macht das Ökosystem stark! „Mit steigender Vielfalt erhöht sich die Widerstandskraft der Wiese gegen äußere Störungen wie etwa Trockenheit, Schädlingsbefall oder Mäuseplagen“, sagt Ernst-Detlef Schulze, Initiator des Experiments und bis heute der gute Geist der Wiese. „Am empfindlichsten reagierten unsere Monokulturen. Die meisten sind an Schädlingen eingegangen.“ Selbst das sonst unverwüstliche Gänseblümchen. Ohne Abstandshalter, die eine direkte Infektion von Pflanze zu Pflanze verhindern, bekommt es einen Pilz und stirbt. „Das Grippe-im-Kindergarten-Phänomen“, sagt Schulze lächelnd. Pflanzliche Vielfalt wirkt sich auch positiv aus auf die Diversität der übrigen Organismen – der Tiere. Das stellte ein Zoologenkonsortium fest, das Blattläuse, Heuschrecken, Bodenpilze, Würmer und Pflanzenpathogene im Blick hat. Das war neu für den Naturschutz, der sich bislang die Frage stellte: Müssen die Schmetterlinge geschützt werden oder die Pflanzenvielfalt? „Ganz klar Letzteres, denn so schütze ich die Schmetterlinge gleich mit“, sagt Schulze. Insekten riechen Blütendüfte kilometerweit und folgen der Duftspur wie einem roten Faden.“ ‚…Und was ist für Gerd Gleixner die wichtigste Erkenntnis des Experiments? „Im Grunde, dass jede Art ihre Berechtigung hat. Ein großer Artenpool sichert das Überleben der Pflanzengemeinschaft. Und damit auch das unsere.“ …“ Altern Das Magazin der Max-Planck-Forschung, 2/15 Max Planck Forschung, Bilanz im Biotop S.64/65
Zusammen mit Landwirten und Umweltschutzorganisationen wie beispielsweise dem NABU könnte das Projekt langfristig gesichert werden, wenn Flächen zunehmend in diesem Sinne entwickelt und genutzt werden könnten und gleichzeitig öffentliche Flächen eingebracht werden, die Nistplätze anbieten.
Das Insektensterben ist dramatisch!!! Haben Sie mal auf Frontstoßstange, Kühlergrill und die Scheiben ihres Autos im Frühjahr und Sommer geachtet? Praktisch keine Insekten kleben auch nach langen Fahrten dran! Das war in den 60er-80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts völlig anders. Dicht an dicht hingen die Insektenleichen.
Ökologen schätzen, dass 78 Prozent der Wildblumen in den gemäßigten Breiten von Tieren bestäubt werden müssen. Und unter den europäischen Nutzpflanzen profitieren sogar 84 Prozent von diesem Service. Ohne Blütenbesucher würden zum Beispiel viele Obst- und Gemüsesorten, aber auch Rapspflanzen schlechtere oder gar keine Erträge liefern.
Sind die schlechten Ernteergebnisse in diesem Jahr auch auf den Rückgang der Insekten zurückzuführen, nicht nur auf das vergleichsweise feuchte Wetter?
1965 Bienenarten finden sich in Europa, die meisten davon im Mittelmeerraum, die wenigsten im Norden.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/39/Plumpollen0060.jpg/1131px-Plumpollen0060.jpg
„Sieben dieser Spezies haben die Forscher als vom Aussterben bedroht eingestuft, 46 als stark gefährdet und 24 als gefährdet. Besonders prekär ist die Situation offenbar für Spezialisten, die auf ganz bestimmte Pflanzenarten und Lebensräume angewiesen sind. Zudem scheinen sozial lebende Insekten stärker bedroht zu sein als Einzelgänger. Über die Staaten bildenden Hummeln zum Beispiel hatten die Forscher genügend Daten, um Rückschlüsse auf längerfristige Bestandstrends zu ziehen. Von den 69 europäischen Hummelarten gehen demnach 31 zurück.“
http://www.spektrum.de/news/das-bedrohte-summen/1340250
In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Insekten um 80% zurückgegangen.
Video SWR:
http://www.swr.de/landesschau-bw/gut-zu-wissen-dramatisches-insektensterben/-/id=122182/did=17620148/nid=122182/1qv5wmo/index.html

Von Jörg Hempel, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3902705
„Einigen Arten kann man zum Beispiel mit künstlichen Nisthilfen unter die Flügel greifen. Vor allem aber sind vielfältige Landschaften gefragt, in denen die Tiere ein reiches Blütenangebot und sichere Nistplätze finden. Dabei kann es sich um Schutzgebiete handeln, die gute Lebensräume bieten. Dort kann sich eine artenreiche und vielköpfige Bestäubergemeinschaft ansiedeln, von der auch die angrenzende Agrarlandschaft profitiert. Diesen Nutzen haben Ökologen inzwischen in einigen Studien nachgewiesen: Je weiter entfernt die Felder von solchen Refugien liegen, umso weniger Blütenbesucher finden sich dort ein, umso weniger stabil ist deren Service und umso schlechter fällt die Ernte aus.“
www.spektrum.de/news/das-bedrohte-summen/1340250
In der Landesschau in Baden-Württemberg kam aktuell folgender Bericht:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/insekten-sterben-in-baden-wuerttemberg-biologen-schlagen-alarm/-/id=1622/did=17984708/nid=1622/x0af5a/
„Angesichts der alarmierenden Langzeittrends, die neuere Studien belegen, halten die Experten beim Bundesamt für Naturschutz ein systematisches bundesweites Insekten-Monitoring für durchaus wichtig: „Obwohl die Verluste der Artenvielfalt innerhalb der Tagfalter Deutschlands auch in den letzten Dekaden deutlich sind, können nur Langzeitbeobachtungen das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigen“, sagt auch Senckenberg-Entomologe Thomas Schmitt. Insekten-Kustos Jürgen Deckert vom Berliner Museum für Naturkunde fordert noch mehr: Der jetzige Kenntnisstand über die Bedrohung sei schon groß genug, um angemessen zu reagieren und zugunsten größerer Vielfalt in der Landschaft zu handeln, vor allem in der Agrarpolitik. Entscheidend sei dafür, dass Biodiversität von der Politik nicht länger als zweit- oder drittrangig angesehen werde. Wenn sich an der geringen Wertschätzung grundsätzlich nichts ändere, „würden auch weitere Untersuchungen nichts helfen“.“ http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/immer-weniger-insekten-in-deutschland-14173292-p3.html
Aus den obigen Berichten sehen Sie, warum wir besorgt sind und kommunales Handeln für wichtig halten.
Interessant könnte auch die Zusammenarbeit im Zabergäu mit Brackenheim, Pfaffenhofen und Zaberfeld sein. Auch Pfaffenhofen muss für einen Ausgleich im Zusammenhang mit der Umgehungsstraße sorgen. Warum begeht man nicht den Versuch im obigen Sinne eine nachhaltige Veränderung in der Landschaft voranzubringen?
Nutzen könnte man möglicherweise ein Projekt des Landes:
Projekt des Landes zur Erhaltung und
Entwicklung von Natur und UMwelt
in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung
"Schützen durch Nützen" (PLENUM)
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/47045/
Wer kann Förderung beantragen?
Alle natürlichen und privaten Personen des Privatrechts, Gemeinden oder Gemeindeverbände können in einem PLENUM-Projektgebiet bei ihrer PLENUM-Geschäftsstelle vor Ort Förderanträge stellen.

Könnte das Zabergäu ein PLENUM-Projektgebiet werden?
Der Bürgermeister müsste in jeder Hinsicht aktiv werden, unser letzter Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, als wir um die Anlage von Blühstreifen gebeten haben. Wir bleiben dran!
Bleiben Sie uns gewogen, gerne können Sie bei uns mitarbeiten. Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten. Heraklit von Ephesus (Griech. Philosoph, um 520 – um 460 v. Chr.)

http://www.tfz.bayern.de/landschafftenergie/praxisbeispiele/081808/index.php
Wie das gehen soll
- Blühstreifen und Wildblumenflächen anlegen, um das Insektensterben zu bekämpfen.
- Wildblumen als Alternative zum Maisanbau für Biogas entwickeln
„…Und Multikulti macht das Ökosystem stark! „Mit steigender Vielfalt erhöht sich die Widerstandskraft der Wiese gegen äußere Störungen wie etwa Trockenheit, Schädlingsbefall oder Mäuseplagen“, sagt Ernst-Detlef Schulze, Initiator des Experiments und bis heute der gute Geist der Wiese. „Am empfindlichsten reagierten unsere Monokulturen. Die meisten sind an Schädlingen eingegangen.“ Selbst das sonst unverwüstliche Gänseblümchen. Ohne Abstandshalter, die eine direkte Infektion von Pflanze zu Pflanze verhindern, bekommt es einen Pilz und stirbt. „Das Grippe-im-Kindergarten-Phänomen“, sagt Schulze lächelnd. Pflanzliche Vielfalt wirkt sich auch positiv aus auf die Diversität der übrigen Organismen – der Tiere. Das stellte ein Zoologenkonsortium fest, das Blattläuse, Heuschrecken, Bodenpilze, Würmer und Pflanzenpathogene im Blick hat. Das war neu für den Naturschutz, der sich bislang die Frage stellte: Müssen die Schmetterlinge geschützt werden oder die Pflanzenvielfalt? „Ganz klar Letzteres, denn so schütze ich die Schmetterlinge gleich mit“, sagt Schulze. Insekten riechen Blütendüfte kilometerweit und folgen der Duftspur wie einem roten Faden.“ ‚…Und was ist für Gerd Gleixner die wichtigste Erkenntnis des Experiments? „Im Grunde, dass jede Art ihre Berechtigung hat. Ein großer Artenpool sichert das Überleben der Pflanzengemeinschaft. Und damit auch das unsere.“ …“ Altern Das Magazin der Max-Planck-Forschung, 2/15 Max Planck Forschung, Bilanz im Biotop S.64/65
Zusammen mit Landwirten und Umweltschutzorganisationen wie beispielsweise dem NABU könnte das Projekt langfristig gesichert werden, wenn Flächen zunehmend in diesem Sinne entwickelt und genutzt werden könnten und gleichzeitig öffentliche Flächen eingebracht werden, die Nistplätze anbieten.
Das Insektensterben ist dramatisch!!! Haben Sie mal auf Frontstoßstange, Kühlergrill und die Scheiben ihres Autos im Frühjahr und Sommer geachtet? Praktisch keine Insekten kleben auch nach langen Fahrten dran! Das war in den 60er-80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts völlig anders. Dicht an dicht hingen die Insektenleichen.
Ökologen schätzen, dass 78 Prozent der Wildblumen in den gemäßigten Breiten von Tieren bestäubt werden müssen. Und unter den europäischen Nutzpflanzen profitieren sogar 84 Prozent von diesem Service. Ohne Blütenbesucher würden zum Beispiel viele Obst- und Gemüsesorten, aber auch Rapspflanzen schlechtere oder gar keine Erträge liefern.
Sind die schlechten Ernteergebnisse in diesem Jahr auch auf den Rückgang der Insekten zurückzuführen, nicht nur auf das vergleichsweise feuchte Wetter?
1965 Bienenarten finden sich in Europa, die meisten davon im Mittelmeerraum, die wenigsten im Norden.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/39/Plumpollen0060.jpg/1131px-Plumpollen0060.jpg
„Sieben dieser Spezies haben die Forscher als vom Aussterben bedroht eingestuft, 46 als stark gefährdet und 24 als gefährdet. Besonders prekär ist die Situation offenbar für Spezialisten, die auf ganz bestimmte Pflanzenarten und Lebensräume angewiesen sind. Zudem scheinen sozial lebende Insekten stärker bedroht zu sein als Einzelgänger. Über die Staaten bildenden Hummeln zum Beispiel hatten die Forscher genügend Daten, um Rückschlüsse auf längerfristige Bestandstrends zu ziehen. Von den 69 europäischen Hummelarten gehen demnach 31 zurück.“
http://www.spektrum.de/news/das-bedrohte-summen/1340250
In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Insekten um 80% zurückgegangen.
Video SWR:
http://www.swr.de/landesschau-bw/gut-zu-wissen-dramatisches-insektensterben/-/id=122182/did=17620148/nid=122182/1qv5wmo/index.html

Von Jörg Hempel, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3902705
„Einigen Arten kann man zum Beispiel mit künstlichen Nisthilfen unter die Flügel greifen. Vor allem aber sind vielfältige Landschaften gefragt, in denen die Tiere ein reiches Blütenangebot und sichere Nistplätze finden. Dabei kann es sich um Schutzgebiete handeln, die gute Lebensräume bieten. Dort kann sich eine artenreiche und vielköpfige Bestäubergemeinschaft ansiedeln, von der auch die angrenzende Agrarlandschaft profitiert. Diesen Nutzen haben Ökologen inzwischen in einigen Studien nachgewiesen: Je weiter entfernt die Felder von solchen Refugien liegen, umso weniger Blütenbesucher finden sich dort ein, umso weniger stabil ist deren Service und umso schlechter fällt die Ernte aus.“
www.spektrum.de/news/das-bedrohte-summen/1340250
In der Landesschau in Baden-Württemberg kam aktuell folgender Bericht:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/insekten-sterben-in-baden-wuerttemberg-biologen-schlagen-alarm/-/id=1622/did=17984708/nid=1622/x0af5a/
„Angesichts der alarmierenden Langzeittrends, die neuere Studien belegen, halten die Experten beim Bundesamt für Naturschutz ein systematisches bundesweites Insekten-Monitoring für durchaus wichtig: „Obwohl die Verluste der Artenvielfalt innerhalb der Tagfalter Deutschlands auch in den letzten Dekaden deutlich sind, können nur Langzeitbeobachtungen das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigen“, sagt auch Senckenberg-Entomologe Thomas Schmitt. Insekten-Kustos Jürgen Deckert vom Berliner Museum für Naturkunde fordert noch mehr: Der jetzige Kenntnisstand über die Bedrohung sei schon groß genug, um angemessen zu reagieren und zugunsten größerer Vielfalt in der Landschaft zu handeln, vor allem in der Agrarpolitik. Entscheidend sei dafür, dass Biodiversität von der Politik nicht länger als zweit- oder drittrangig angesehen werde. Wenn sich an der geringen Wertschätzung grundsätzlich nichts ändere, „würden auch weitere Untersuchungen nichts helfen“.“ http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/immer-weniger-insekten-in-deutschland-14173292-p3.html
Aus den obigen Berichten sehen Sie, warum wir besorgt sind und kommunales Handeln für wichtig halten.
Interessant könnte auch die Zusammenarbeit im Zabergäu mit Brackenheim, Pfaffenhofen und Zaberfeld sein. Auch Pfaffenhofen muss für einen Ausgleich im Zusammenhang mit der Umgehungsstraße sorgen. Warum begeht man nicht den Versuch im obigen Sinne eine nachhaltige Veränderung in der Landschaft voranzubringen?
Nutzen könnte man möglicherweise ein Projekt des Landes:
Projekt des Landes zur Erhaltung und
Entwicklung von Natur und UMwelt
in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung
"Schützen durch Nützen" (PLENUM)
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/47045/
Wer kann Förderung beantragen?
Alle natürlichen und privaten Personen des Privatrechts, Gemeinden oder Gemeindeverbände können in einem PLENUM-Projektgebiet bei ihrer PLENUM-Geschäftsstelle vor Ort Förderanträge stellen.

Könnte das Zabergäu ein PLENUM-Projektgebiet werden?
Der Bürgermeister müsste in jeder Hinsicht aktiv werden, unser letzter Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, als wir um die Anlage von Blühstreifen gebeten haben. Wir bleiben dran!
Bleiben Sie uns gewogen, gerne können Sie bei uns mitarbeiten. Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten. Heraklit von Ephesus (Griech. Philosoph, um 520 – um 460 v. Chr.)
Bürger-Union - 19. Aug, 22:11
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