Kunststadt Güglingen und die immer gleichen Diskussionen
"Zu abstrakt zu teuer", gute Überschrift in der Heilbronner Stimme im Bericht von Redakteur Thomas Dorn
Der Bericht zeichnet wie die anderne Berichte zu der GR-Sitzung am 15.09.2015 die Stimmung und Beschlusslage deutlich genauer als die Berichte der Stadt in der Rundschau.
So bietet der Bericht inm Ratsinformationssystem und so auch sicher in der kommenden Rundschau mit folgender Darstellung sogar einen falschen Eindruck ab:
"Auch Markus Xander sieht einen Ankauf in dieser Größe finanziell als nicht vorstellbar an. Außerdem sollte man sich vorher überlegen,
ob es einen guten Platz gibt, an den das Kunstwerk auch wirkt, so Esenwein."
"Außerdem" lässt vermuten, dass Stadtrat Esenwein der Aussage von Stadtrat Xander zustimmt. Das ist aber falsch! Es ging in dieser Wortmeldung nur darum der Figur einen ihr angemessenen Standort auszuwählen. Die Zustimmung Esenweins zum Kauf wäre sonst unverständlich geblieben.
Häufig standen auch in der Vergangenheit Diskussionen in der Kunststadt auf folgendem Niveau:
"Das steht seit 1956 rum, weil’s keiner gewollt hat", nörgelte FUW-Rätin Beate Bäzner-Daubenthaler. Ein anderes, weniger abstraktes Seemann-Werk zu erstehen, könnte sie sich eher vorstellen.(Thomas Dorn,Hst., 21.09.2015 )Anmerkung am Rande: Es gibt für Bronzen immer auch begrenzte Auflagen der Kunstwerke!
Ein Seitenhieb auf andere Kunstwerke gab es auch: Gunter Stilling; Sphinx.
Peinlich ist hier allerdings zweierlei:
1. Die Stadtverwaltung schafft es nicht sich mit dem Künstler auf eine Reparatur der Skulptur im niedrigen vierstelligen Bereich zu einigen
2. Die Kunststadt überlässt es anderen Städten dem international renommierten Künstler Qualitätsausstellungen zu ermöglichen.
3. Sie versäumt es auch durch Ankauf ein weiteres repräsentatives Kunstwerk in seiner jetzigen Heimatstadt zu schaffen
Dies wollte unter anderem Stadtrat Dr. Wilhelm Stark mit dem Hinweis auf die noch bis zum 27.09.2015 in Weikersheim laufende Ausstellung Professor Stillings anmerken. Der Bürgermeister unterband seine Wortmeldung bevor an diese Stelle kam. (Vorhersehung?)
"Bescheidener Beleg"



Quelle: http://www.weikersheim.de/gaeste/kunst-und-kultur/skulpturenschau.html
http://www.weikersheim.de/globale-elemente/musikkabarett-mit-sarah-hakenberg/skulpturenschau.html
Von 1979 bis 2004 unterrichtete Professor Stilling an der University of Applied Sciences Kaiserslautern. Er ist Ehrenmitglied und Professor h.c. der Accademia delle Arte del Disegno, Sezione Scultura, Florenz, Italien.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass sich die Stadt selbst gerne mit dem Titel Kunststadt umgibt, selbst aber bei Anschaffungen häufig dezent im Hintergrund verweilte.
Die BU verwies auch darauf, dass in Bund und Land weiterhin bei Investitionen in Bauten 1% der Investitionssumme in "Kunst am Bau" fließt. Einige Kommunen praktizieren dies ebenfalls bis heute.
Für Stadtrat Esenwein der in seinen langen Erfahrungsjahren immer wieder mit diesem Ansinnen ohne Mehrheit im Rat blieb war am Ende ein kleiner Lichtblick, der im Bericht der Stadt zu diesem TOP so formuliert wurde:
"... ein alternativer Antrag eingebracht. Durch diesen wurde beschlossen, dass die Verwaltung sich darüber Gedanken
macht, wie viel Geld Sie für eine größerer Kunstanschaffung setzen möchte. In diesem Zuge soll auch überdacht werden, wie man mit dem Thema Kunst am Bau in Zukunft weiter
vorgeht und dieses wieder mehr in den Vordergrund stellt."
Besonders wertvoll wäre ein Expertengremium, ergänzt durch die Vorsitzende der Bürgerstiftung Kunst sowie ausgewählte Mitglieder des Rates, der bei Entscheidungen für Kunst im öffentlichen Raum immer wieder als überfordert erscheint.
Bleibt zu hoffen, dass am Ende nicht wieder der Mut fehlt, einen angemessenen Betrag zu setzen!...
„der Preis ist schon sehr hoch“, so Gutbrod
Markus Xander: " in dieser Größenordnung finanziell nicht vorstellbar"
Rechnen sie einen Betrag von 100 000€ mal in den Gesamthaushalt der Stadt ein: Prozentuale Schätzung ???? Sie werden überrascht sein!
Bleiben Sie uns gewogen, auch wenn Sie in manchen Dingen mit uns nicht übereinstimmen, wir machen in vielen Bereichen Politik für Sie, auch indem wir seit Jahren die Anhebung von Kindergartenbeiträgen ablehnen, um nur ein Feld zu nennen!
Über Ihre Mitarbeit würden wir uns freuen!
http://www.gueglingen.de/website/deu/das_rathaus_im_internet/gemeinderat/fraktionen/buerger_union_bu_
Der Bericht zeichnet wie die anderne Berichte zu der GR-Sitzung am 15.09.2015 die Stimmung und Beschlusslage deutlich genauer als die Berichte der Stadt in der Rundschau.
So bietet der Bericht inm Ratsinformationssystem und so auch sicher in der kommenden Rundschau mit folgender Darstellung sogar einen falschen Eindruck ab:
"Auch Markus Xander sieht einen Ankauf in dieser Größe finanziell als nicht vorstellbar an. Außerdem sollte man sich vorher überlegen,
ob es einen guten Platz gibt, an den das Kunstwerk auch wirkt, so Esenwein."
"Außerdem" lässt vermuten, dass Stadtrat Esenwein der Aussage von Stadtrat Xander zustimmt. Das ist aber falsch! Es ging in dieser Wortmeldung nur darum der Figur einen ihr angemessenen Standort auszuwählen. Die Zustimmung Esenweins zum Kauf wäre sonst unverständlich geblieben.
Häufig standen auch in der Vergangenheit Diskussionen in der Kunststadt auf folgendem Niveau:
"Das steht seit 1956 rum, weil’s keiner gewollt hat", nörgelte FUW-Rätin Beate Bäzner-Daubenthaler. Ein anderes, weniger abstraktes Seemann-Werk zu erstehen, könnte sie sich eher vorstellen.(Thomas Dorn,Hst., 21.09.2015 )Anmerkung am Rande: Es gibt für Bronzen immer auch begrenzte Auflagen der Kunstwerke!
Ein Seitenhieb auf andere Kunstwerke gab es auch: Gunter Stilling; Sphinx.
Peinlich ist hier allerdings zweierlei:
1. Die Stadtverwaltung schafft es nicht sich mit dem Künstler auf eine Reparatur der Skulptur im niedrigen vierstelligen Bereich zu einigen
2. Die Kunststadt überlässt es anderen Städten dem international renommierten Künstler Qualitätsausstellungen zu ermöglichen.
3. Sie versäumt es auch durch Ankauf ein weiteres repräsentatives Kunstwerk in seiner jetzigen Heimatstadt zu schaffen
Dies wollte unter anderem Stadtrat Dr. Wilhelm Stark mit dem Hinweis auf die noch bis zum 27.09.2015 in Weikersheim laufende Ausstellung Professor Stillings anmerken. Der Bürgermeister unterband seine Wortmeldung bevor an diese Stelle kam. (Vorhersehung?)
"Bescheidener Beleg"



Quelle: http://www.weikersheim.de/gaeste/kunst-und-kultur/skulpturenschau.html
http://www.weikersheim.de/globale-elemente/musikkabarett-mit-sarah-hakenberg/skulpturenschau.html
Von 1979 bis 2004 unterrichtete Professor Stilling an der University of Applied Sciences Kaiserslautern. Er ist Ehrenmitglied und Professor h.c. der Accademia delle Arte del Disegno, Sezione Scultura, Florenz, Italien.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass sich die Stadt selbst gerne mit dem Titel Kunststadt umgibt, selbst aber bei Anschaffungen häufig dezent im Hintergrund verweilte.
Die BU verwies auch darauf, dass in Bund und Land weiterhin bei Investitionen in Bauten 1% der Investitionssumme in "Kunst am Bau" fließt. Einige Kommunen praktizieren dies ebenfalls bis heute.
Für Stadtrat Esenwein der in seinen langen Erfahrungsjahren immer wieder mit diesem Ansinnen ohne Mehrheit im Rat blieb war am Ende ein kleiner Lichtblick, der im Bericht der Stadt zu diesem TOP so formuliert wurde:
"... ein alternativer Antrag eingebracht. Durch diesen wurde beschlossen, dass die Verwaltung sich darüber Gedanken
macht, wie viel Geld Sie für eine größerer Kunstanschaffung setzen möchte. In diesem Zuge soll auch überdacht werden, wie man mit dem Thema Kunst am Bau in Zukunft weiter
vorgeht und dieses wieder mehr in den Vordergrund stellt."
Besonders wertvoll wäre ein Expertengremium, ergänzt durch die Vorsitzende der Bürgerstiftung Kunst sowie ausgewählte Mitglieder des Rates, der bei Entscheidungen für Kunst im öffentlichen Raum immer wieder als überfordert erscheint.
Bleibt zu hoffen, dass am Ende nicht wieder der Mut fehlt, einen angemessenen Betrag zu setzen!...
„der Preis ist schon sehr hoch“, so Gutbrod
Markus Xander: " in dieser Größenordnung finanziell nicht vorstellbar"
Rechnen sie einen Betrag von 100 000€ mal in den Gesamthaushalt der Stadt ein: Prozentuale Schätzung ???? Sie werden überrascht sein!
Bleiben Sie uns gewogen, auch wenn Sie in manchen Dingen mit uns nicht übereinstimmen, wir machen in vielen Bereichen Politik für Sie, auch indem wir seit Jahren die Anhebung von Kindergartenbeiträgen ablehnen, um nur ein Feld zu nennen!
Über Ihre Mitarbeit würden wir uns freuen!
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Bürger-Union - 22. Sep, 20:22
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