Zukunft planen - Schulstandort sichern
Kann die Bürger-Union eine treibende Kraft bei der Sicherung des Schulstandortes sein? Einen Versuch ist es allemal wert. Die Mehrheiten liegen woanders!
Die Bürger-Union begreift den Schulstandort Güglingen als einen der wichtigsten Standortfaktoren der Stadt.
Schon kurz nach der Wahl des Gemeinderats unterstützten Mitglieder der BU aktiv die Weiterentwicklung der Realschule, indem sie sich für den notwendigen Ausbau der Naturwissenschaften stark machten. In allen Sitzungen, die im Vorfeld hierzu zum Tragen kamen, war es für die Mitglieder der Fraktion klar, dass eine sinnvolle Umsetzung der Maßnahme nur in einem Neubau realisiert werden kann. Die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit und die Überzeugungen innerhalb der Fraktion veränderten den Blickwinkel aufs Neue. In Richtung einzelner Lehrer waren schon Signale gesendet worden, den offenen Ganztagesbetrieb ins Auge zu fassen.
Mit den neuen politischen Entwicklungen im Lande und den parallel aufkommenden Bestrebungen innerhalb der CDU, die Gemeinschaftsschule als zweite Säule neben dem Gymnasium zu verankern, war der Startschuss für eine weitergehende Betrachtung nicht nur gegeben, sondern notwendig.
Ohne über strategische Überlegungen innerhalb der Bürger-Union philosophoieren zu wollen, gibt es nun eine klare Überzeugung für die Zukunft der schulischen Bildung:Güglingen benötigt eine Zukunftsinvestition in die Realschule, die aus dem Schulkomplex eine logistische Einheit macht, die den Zukunftsaufgaben gewachsen ist, dem heutigen Brandschutz zu 100 Prozent entspricht und eine Zukunftsinvestition mit der auf Optionen schnell und adäquat reagiert werden kann.
Nachdem der Gemeinderat einem Ganztageskonzept unter Finanzierungsvorbehalt ( FUW, Neue Liste) zugestimmt hat, lagen in der Sitzung am Dienstag, dem 26. Juli 2011 Pläne des Architekturbüros Mattes- Sekiguchi vor.
Unterschiedliche Varianten zeigen Realisierungsmöglichkeiten auf, aber nur die Variante 4 berücksichtigt aus Sicht der Bürger-Union die im Artikel formulierten Zukunftsoptionen.
Nicht nur die demografische Entwicklung auch die aktuellen politischen Entscheidungen, sowie die aktuelle Arbeits- und Unterrichtssituation lassen es aus Sicht der Bürger-Union nicht zu, die Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. Bereits eine Verschiebung der Entscheidungen um ein Jahr könnte zu gravierenden Nachteilen für den Schulstandort führen.
Die Schockstarre war der "FUW" und Teilen der "Neuen Liste" anzumerken, als die Investitionskosten für die Variante 4 der Architekten mit über 6 Mio Euro beziffert wurden. Gleichzeitig wurde aber auch klar, dass, entgegen sonstiger Erfahrungen, das Amt für Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart diese Variante mit maximaler Förderung von deutlich über 2 Millionen Euro unterstützen würde.
Diese Förderzusage macht deutlich, dass auch im Regierungspräsidium der Variante 4 eine besonders große Bedeutung beigemessen wird. Ansonsten wäre bereits in solchen Fördergesprächen der Rotstift eingesetzt worden.
Im Gemeinderat konnte dann leider keine Mehrheit für den Förderantrag mit dieser Variante erzielt werden.Der Vorschlag der Bürger-Union einen Bildungsgipfel Schulstandort Güglingen mit Experten aus Regierungspräsidium und Ministerium ins Auge zu fassen wurde vom Bürgermeister als Auftrag angenommen und wird von ihm mit Engagement verfolgt werden. Das war ein Ergebnis. Allerdings war auch Bürgermeister Dieterich die Enttäuschung über die fehlende perspektivische Entscheidungskraft des Gemeinderates deutlich anzumerken.
Im Landkreis sind einige Städt bereits in Sachen Gemeinschaftsschule "unterwegs", denn diese Städte haben erkannt, dass hier eine langfristige Möglichkeit zur Sicherung des Schulstandortes besteht. Dies konnte die Bürger-Union auch für Güglingen mit der "Präsentation wichtiger Zahlen" kurz erläutern.
Die Hauptschule (Werkrealschule) wird weiter Federn lassen, dies wird sich auch dadurch verstärken, dass Eltern die Wahl der weiterführenden Schule freigegeben wird.
Die Entwicklung der Schullandschaft zeigt eine eindeutige Entwicklung auf:
Lesen Sie hierzu auch die Aussagen der Ministerin, die auf ihren Ministeriumsseiten veröffentlicht sind:
Die Gemeinschaftsschule als Schule der Vielfalt -
Großes Interesse in den Kommunen
Leitgedanke der Gemeinschaftsschule ist eine leistungsstarke und sozial gerechte Schule, in der die Schüler nach ihren individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten gefördert werden. "Das ist eine Schule, in der die guten Schüler richtig Gas geben können und die schwächeren mehr Zeit haben, sich zu entwickeln", sagt die Ministerin.
Ziel ist, dass alle Schüler den individuell besten Bildungserfolg erreichen können. Dabei können sie miteinander und voneinander lernen, wobei der Klassenverband durch Lerngruppen ersetzt wird. Die Gemeinschaftsschule wird als rhythmisierte Ganztagsschule umgesetzt, um die individuelle Förderung zu gewährleisten. Wichtig ist der Kultusministerin, dass die Schulabschlüsse exakt den gleichen Qualitätskriterien entsprechen müssen, die in den anderen Schulen gelten. Zudem hält das Ministerium an den bewährten Bildungsstandards fest, die das Leistungsniveau in einer Jahrgangsstufe festschreiben. Dadurch können nicht nur die Leistungen in den Schulen miteinander verglichen werden, in jeder Jahrgangsstufe ist auch ein Wechsel von einer zur anderen Schule und zu anderen Schularten möglich. Zudem umfasst diese Schulart das Leistungsniveau von Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und Gymnasium.
Die Gemeinschaftsschule werde bereits jetzt in vielen Kommunen als Schule der Zukunft betrachtet, sagt Warminski-Leitheußer. Vielerorts lägen Konzepte in der Schublade, zumal die alte Landesregierung rund 70 Schulreformen aller Art abgelehnt hat. Seit Regierungsantritt haben bereits 50 Kommunen ihr Interesse an diesem Konzept bekundet, obwohl noch nicht einmal die Rahmenbedingungen festgelegt sind. Mehr als zehn kündigten bereits konkrete Vorhaben an. Beschlüsse liegen sogar schon von den Gemeinderäten Ravensburg, Amtzell und Bergatreute vor. "Wir gehen davon aus, dass viele Anträge gestellt werden, zumal sich auch CDU-Bürgermeister nicht von der althergebrachten Haltung ihrer Landesspitze abschrecken lassen", erklärt die Ministerin. Im Ministerium ist inzwischen eine Stabsstelle "Schulentwicklung" eingerichtet worden. Darin fungiert Norbert Zeller, früherer Vorsitzender des Schulausschusses des Landtags, als Ansprechpartner und Berater für die Kommunen. Das Kultusministerium will deren Anträge genehmigen, wenn tragfähige und pädagogische anspruchsvolle Konzepte vorliegen. Die individuelle Förderung müsse dabei im Vordergrund stehen. "Es ist klar, dass diese Schulart auch dazu führen soll, die Leistung der Mädchen und Jungen zu verbessern."
Für alle Gemeinschaftsschulen gilt, dass bei ausreichender Schülerzahl auch der Aufbau einer Sekundarstufe zwei mit den Klassen elf bis dreizehn möglich ist.
Für die Entwicklung sind drei Wege vorgesehen:
- Beginn in der ersten Klasse bis zur Klasse zehn;
- Anschluss an die vierjährige Grundschule bis zur Klasse zehn;
- alle weiterführenden Schulen können sich zu Gemeinschaftsschulen entwickeln.
Gabriele Warminski-Leitheußer : "Wir sind sehr optimistisch, dass wir die Ziele unserer Bildungsreformen erreichen können, wenn diese Schritte umgesetzt werden können."
Güglingen hat ein Konzept in der Tasche. Es wurde mit den Gremien und den Eltern abgestimmt. Der Bürgermeister und die Verwaltung haben zusammen mit den Architekten und der Schulleitung ihre Hausaufgaben gemacht.
Die Realisierung dieser Maßnahmen ist in Abschnitten möglich, so dass der Haushalt nicht überfordert wird, auch wenn es dabei um Investitionen von ca. 1 Mio Euro pro Jahr geht. Bürgermeister Dieterich ist sich über die finanzielle Kraftanstrengung im Klaren, allerdings formulierte er auch die besonderen Möglichkeiten, die bei einem Aufbruch in die von den Beteiligten entwickelten optimalen Variante entstehen können.
Die Nachtragshaushalte anderer Kommunen zeigen, dass die Mittelzuflüsse deutlich steigen. (s. Artikel zum Nachtragshaushalt Lauffen)Wenn nicht Güglingen, wer soll es denn dann überhaupt leisten könne sich dieser Zukunftsaufgabe zu stellen? Auch die Firmenlandschaft hier in Güglingen lebt von einer optimal ausgebildeten Schülerschaft. Die Kinder sind unser Rohstoff, wir sollten ihn fürsorglich behandeln.
Die Bürger-Union hofft darauf, dass in der "FUW-Fraktion" die Einsicht für eine zukunftsoptimierte Lösung reifen wird. Innerhalb dieser Fraktion war es in der Vergangenheit immer Konsens, dass die Bildungsarbeit und -investition die wichtigste Investition in die Zukunft ist. Das reichte von Zimmermann und Stadtrat Sepp Geyer bis zu dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden und kommunalpolitischen Schwergewicht Herbert Grotz, dessen besonderes Anliegen es war, Schule und Schulstandort zu fördern. Auch in dieser Tradition gibt es für die "FUW" einen Auftrag.
Das Leben ist eine Schule. Wohl dem, der die Prüfung besteht. — Rudolf Steiner
Die Bürger-Union hofft darauf, dass es eine gemeinsame Lösung für dies wichtige Aufgabe schnell geben wird. Zunächst "teuer" erscheinende Lösungen können sich in der Zukunft als die "günstigsten" und wertvollsten erweisen. Die Güglinger Räte brauchen bei dieser Entscheidung den Mut, den sie zu Beginn der Stadtsanierung im letzten Jahrhundert bewiesen haben. Auch heute stehen die Räte vor einer Entscheidung mit ähnlicher Tragweite
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Die Bürger-Union begreift den Schulstandort Güglingen als einen der wichtigsten Standortfaktoren der Stadt.
Schon kurz nach der Wahl des Gemeinderats unterstützten Mitglieder der BU aktiv die Weiterentwicklung der Realschule, indem sie sich für den notwendigen Ausbau der Naturwissenschaften stark machten. In allen Sitzungen, die im Vorfeld hierzu zum Tragen kamen, war es für die Mitglieder der Fraktion klar, dass eine sinnvolle Umsetzung der Maßnahme nur in einem Neubau realisiert werden kann. Die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit und die Überzeugungen innerhalb der Fraktion veränderten den Blickwinkel aufs Neue. In Richtung einzelner Lehrer waren schon Signale gesendet worden, den offenen Ganztagesbetrieb ins Auge zu fassen.
Mit den neuen politischen Entwicklungen im Lande und den parallel aufkommenden Bestrebungen innerhalb der CDU, die Gemeinschaftsschule als zweite Säule neben dem Gymnasium zu verankern, war der Startschuss für eine weitergehende Betrachtung nicht nur gegeben, sondern notwendig.
Ohne über strategische Überlegungen innerhalb der Bürger-Union philosophoieren zu wollen, gibt es nun eine klare Überzeugung für die Zukunft der schulischen Bildung:Güglingen benötigt eine Zukunftsinvestition in die Realschule, die aus dem Schulkomplex eine logistische Einheit macht, die den Zukunftsaufgaben gewachsen ist, dem heutigen Brandschutz zu 100 Prozent entspricht und eine Zukunftsinvestition mit der auf Optionen schnell und adäquat reagiert werden kann.
Nachdem der Gemeinderat einem Ganztageskonzept unter Finanzierungsvorbehalt ( FUW, Neue Liste) zugestimmt hat, lagen in der Sitzung am Dienstag, dem 26. Juli 2011 Pläne des Architekturbüros Mattes- Sekiguchi vor.
Unterschiedliche Varianten zeigen Realisierungsmöglichkeiten auf, aber nur die Variante 4 berücksichtigt aus Sicht der Bürger-Union die im Artikel formulierten Zukunftsoptionen.
Nicht nur die demografische Entwicklung auch die aktuellen politischen Entscheidungen, sowie die aktuelle Arbeits- und Unterrichtssituation lassen es aus Sicht der Bürger-Union nicht zu, die Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. Bereits eine Verschiebung der Entscheidungen um ein Jahr könnte zu gravierenden Nachteilen für den Schulstandort führen.
Die Schockstarre war der "FUW" und Teilen der "Neuen Liste" anzumerken, als die Investitionskosten für die Variante 4 der Architekten mit über 6 Mio Euro beziffert wurden. Gleichzeitig wurde aber auch klar, dass, entgegen sonstiger Erfahrungen, das Amt für Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart diese Variante mit maximaler Förderung von deutlich über 2 Millionen Euro unterstützen würde.
Diese Förderzusage macht deutlich, dass auch im Regierungspräsidium der Variante 4 eine besonders große Bedeutung beigemessen wird. Ansonsten wäre bereits in solchen Fördergesprächen der Rotstift eingesetzt worden.
Im Gemeinderat konnte dann leider keine Mehrheit für den Förderantrag mit dieser Variante erzielt werden.Der Vorschlag der Bürger-Union einen Bildungsgipfel Schulstandort Güglingen mit Experten aus Regierungspräsidium und Ministerium ins Auge zu fassen wurde vom Bürgermeister als Auftrag angenommen und wird von ihm mit Engagement verfolgt werden. Das war ein Ergebnis. Allerdings war auch Bürgermeister Dieterich die Enttäuschung über die fehlende perspektivische Entscheidungskraft des Gemeinderates deutlich anzumerken.
Im Landkreis sind einige Städt bereits in Sachen Gemeinschaftsschule "unterwegs", denn diese Städte haben erkannt, dass hier eine langfristige Möglichkeit zur Sicherung des Schulstandortes besteht. Dies konnte die Bürger-Union auch für Güglingen mit der "Präsentation wichtiger Zahlen" kurz erläutern.
Die Hauptschule (Werkrealschule) wird weiter Federn lassen, dies wird sich auch dadurch verstärken, dass Eltern die Wahl der weiterführenden Schule freigegeben wird.
Die Entwicklung der Schullandschaft zeigt eine eindeutige Entwicklung auf:
Lesen Sie hierzu auch die Aussagen der Ministerin, die auf ihren Ministeriumsseiten veröffentlicht sind:
Die Gemeinschaftsschule als Schule der Vielfalt -
Großes Interesse in den Kommunen
Leitgedanke der Gemeinschaftsschule ist eine leistungsstarke und sozial gerechte Schule, in der die Schüler nach ihren individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten gefördert werden. "Das ist eine Schule, in der die guten Schüler richtig Gas geben können und die schwächeren mehr Zeit haben, sich zu entwickeln", sagt die Ministerin.
Ziel ist, dass alle Schüler den individuell besten Bildungserfolg erreichen können. Dabei können sie miteinander und voneinander lernen, wobei der Klassenverband durch Lerngruppen ersetzt wird. Die Gemeinschaftsschule wird als rhythmisierte Ganztagsschule umgesetzt, um die individuelle Förderung zu gewährleisten. Wichtig ist der Kultusministerin, dass die Schulabschlüsse exakt den gleichen Qualitätskriterien entsprechen müssen, die in den anderen Schulen gelten. Zudem hält das Ministerium an den bewährten Bildungsstandards fest, die das Leistungsniveau in einer Jahrgangsstufe festschreiben. Dadurch können nicht nur die Leistungen in den Schulen miteinander verglichen werden, in jeder Jahrgangsstufe ist auch ein Wechsel von einer zur anderen Schule und zu anderen Schularten möglich. Zudem umfasst diese Schulart das Leistungsniveau von Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und Gymnasium.
Die Gemeinschaftsschule werde bereits jetzt in vielen Kommunen als Schule der Zukunft betrachtet, sagt Warminski-Leitheußer. Vielerorts lägen Konzepte in der Schublade, zumal die alte Landesregierung rund 70 Schulreformen aller Art abgelehnt hat. Seit Regierungsantritt haben bereits 50 Kommunen ihr Interesse an diesem Konzept bekundet, obwohl noch nicht einmal die Rahmenbedingungen festgelegt sind. Mehr als zehn kündigten bereits konkrete Vorhaben an. Beschlüsse liegen sogar schon von den Gemeinderäten Ravensburg, Amtzell und Bergatreute vor. "Wir gehen davon aus, dass viele Anträge gestellt werden, zumal sich auch CDU-Bürgermeister nicht von der althergebrachten Haltung ihrer Landesspitze abschrecken lassen", erklärt die Ministerin. Im Ministerium ist inzwischen eine Stabsstelle "Schulentwicklung" eingerichtet worden. Darin fungiert Norbert Zeller, früherer Vorsitzender des Schulausschusses des Landtags, als Ansprechpartner und Berater für die Kommunen. Das Kultusministerium will deren Anträge genehmigen, wenn tragfähige und pädagogische anspruchsvolle Konzepte vorliegen. Die individuelle Förderung müsse dabei im Vordergrund stehen. "Es ist klar, dass diese Schulart auch dazu führen soll, die Leistung der Mädchen und Jungen zu verbessern."
Für alle Gemeinschaftsschulen gilt, dass bei ausreichender Schülerzahl auch der Aufbau einer Sekundarstufe zwei mit den Klassen elf bis dreizehn möglich ist.
Für die Entwicklung sind drei Wege vorgesehen:
- Beginn in der ersten Klasse bis zur Klasse zehn;
- Anschluss an die vierjährige Grundschule bis zur Klasse zehn;
- alle weiterführenden Schulen können sich zu Gemeinschaftsschulen entwickeln.
Gabriele Warminski-Leitheußer : "Wir sind sehr optimistisch, dass wir die Ziele unserer Bildungsreformen erreichen können, wenn diese Schritte umgesetzt werden können."
Güglingen hat ein Konzept in der Tasche. Es wurde mit den Gremien und den Eltern abgestimmt. Der Bürgermeister und die Verwaltung haben zusammen mit den Architekten und der Schulleitung ihre Hausaufgaben gemacht.
Die Realisierung dieser Maßnahmen ist in Abschnitten möglich, so dass der Haushalt nicht überfordert wird, auch wenn es dabei um Investitionen von ca. 1 Mio Euro pro Jahr geht. Bürgermeister Dieterich ist sich über die finanzielle Kraftanstrengung im Klaren, allerdings formulierte er auch die besonderen Möglichkeiten, die bei einem Aufbruch in die von den Beteiligten entwickelten optimalen Variante entstehen können.
Die Nachtragshaushalte anderer Kommunen zeigen, dass die Mittelzuflüsse deutlich steigen. (s. Artikel zum Nachtragshaushalt Lauffen)Wenn nicht Güglingen, wer soll es denn dann überhaupt leisten könne sich dieser Zukunftsaufgabe zu stellen? Auch die Firmenlandschaft hier in Güglingen lebt von einer optimal ausgebildeten Schülerschaft. Die Kinder sind unser Rohstoff, wir sollten ihn fürsorglich behandeln.
Die Bürger-Union hofft darauf, dass in der "FUW-Fraktion" die Einsicht für eine zukunftsoptimierte Lösung reifen wird. Innerhalb dieser Fraktion war es in der Vergangenheit immer Konsens, dass die Bildungsarbeit und -investition die wichtigste Investition in die Zukunft ist. Das reichte von Zimmermann und Stadtrat Sepp Geyer bis zu dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden und kommunalpolitischen Schwergewicht Herbert Grotz, dessen besonderes Anliegen es war, Schule und Schulstandort zu fördern. Auch in dieser Tradition gibt es für die "FUW" einen Auftrag.
Das Leben ist eine Schule. Wohl dem, der die Prüfung besteht. — Rudolf Steiner
Die Bürger-Union hofft darauf, dass es eine gemeinsame Lösung für dies wichtige Aufgabe schnell geben wird. Zunächst "teuer" erscheinende Lösungen können sich in der Zukunft als die "günstigsten" und wertvollsten erweisen. Die Güglinger Räte brauchen bei dieser Entscheidung den Mut, den sie zu Beginn der Stadtsanierung im letzten Jahrhundert bewiesen haben. Auch heute stehen die Räte vor einer Entscheidung mit ähnlicher Tragweite
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Bürger-Union - 28. Jul, 19:05
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