SLK-Kliniken-nichtöffentlich: Information von Gemeinderäten und Förderverein Krankenhaus Brackenheim
Nichtöffentliches Verhandeln ist kein Ausdruck von Stärke. Die Geschäftsführer und der Landrat sollten sich der Öffentlichkeit stellen! Künzelsau könnte bereits der Testfall sein. Lassen sich auch die Kreisräte im Landkreis HN über den Tisch ziehen?
Die Heilbronner Stimme informierte sehr intensiv und aktuell über die Entwicklungen durch Interviews und Berichterstattung.
Hier der letzte Bericht von Redakteur Thomas Dorn, HSt. 05.10.2016-Der Lauffener Gemeindepfarrer Michael Donnerbauer, stellvertretender Dekan des katholischen Dekanats, zuständig für Klinikseelsorge, nimmt Stellung zur Entwicklung bei den SLK-Kliniken. Die BU- Sicht spiegelt sich hier 1:1
Vor einer Entscheidung auch Bürger hören
05. Oktober 2016, 00:00 Uhr
Update: 05. Oktober 2016, 00:50 Uhr
Pfarrer Michael Donnerbauer plädiert für den Erhalt des wohnortnahen SLK-Krankenhauses
Von unserem Redakteur Thomas Dorn, Heilbronner Stimme
"Die Zukunft des Brackenheimer Krankenhauses beschäftigt auch die Kirche. Bleibt es Allgemeinkrankenhaus mit klinischen Abteilungen? Oder wird es abgewertet zu einem Medizinischen Zentrum − ohne Operationssaal? Der Lauffener Gemeindepfarrer Michael Donnerbauer, der als stellvertretender Dekan des katholischen Dekanats Heilbronn-Neckarsulm auch für die Klinikseelsorger zuständig ist, registriert eine "große Betroffenheit und tiefe Verunsicherung", in der Bevölkerung wie bei den Mitarbeitern.
Der geschäftsführende Ausschuss des Dekanats habe sich kürzlich in einer Sitzung für den Erhalt der kleinen Krankenhäuser ausgesprochen. "Hier geht es um den Menschen und die wohnortnahe Versorgung."
Donnerbauer reicht es nicht aus, wenn Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Stadt-Landkreis-Kliniken (SLK) GmbH Heilbronn den Fortbestand des Standorts Brackenheim zusichern. Für die Menschen sei wichtig, dass das Krankenhaus weiter die Grundversorgung gewährleistet. Aber auch Operationen bei Blinddarm oder Knochenbruch müssten vor Ort möglich sein. Ein Krankenhaus ohne OP ist für den Pfarrer "kein Krankenhaus mehr".
Verluste Dass wirtschaftliche Gesichtspunkte immer eine Rolle spielen, ist Donnerbauer klar: Das Krankenhaus Brackenheim schreibt jährlich rote Zahlen in Höhe von etwa zwei Millionen Euro, zudem stehen Sanierungskosten am Gebäude in Höhe von 25 Millionen im Raum. Man müsse aber auch schauen, wie es zu diesem Defizit komme. Während die gerätelastige, eher gewinnbringende "Hochleistungsmedizin" an den großen Kliniken angesiedelt sei, würden in Brackenheim eben viele Patienten behandelt, die eher "Verlustbringer" seien. "Dass Häuser der Grundversorgung durch die Fallpauschalen benachteiligt werden, ist ja bekannt."
Insofern kann der wirtschaftliche Aspekt aus Donnerbauers Sicht nicht allein ausschlaggebend sein. Er sieht den Heilbronner Kreistag in der Verantwortung, da es sich bei der Weichenstellung für Klinikstandorte − zumal, wenn es um kommunale Einrichtungen gehe, die von Stadt und Landkreis getragen werden, − um eine politische Entscheidung handle: "Welche Form von Krankenhaus will ich haben?". Gleiches gelte für die Frage, ob Kliniken subventioniert werden. Der Aspekt der Nähe ist für Donnerbauer sehr wichtig: "Die Frage ist doch, wie schnell kann jemand eine Klinik erreichen?" Die von SLK-Seite ins Feld geführten 30 Minuten würden vom Oberen Zabergäu nach Heilbronn mit Sicherheit nicht ausreichen.
Aus Sicht des katholischen Dekanats wird die Bevölkerung nicht ausreichend eingebunden. "Die Leute haben das Recht, Fragen zu stellen", fordert Donnerbauer − vor weitreichenden Entscheidungen − eine Bürgerinformation. "Politische Unzufriedenheit" entsteht für ihn vor allem dort, "wo sich Menschen nicht ernst genommen fühlen".
Nur Mitglieder Nichtöffentlich ist übrigens auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Krankenhausfördervereins an diesem Freitagnachmittag.
SLK-Geschäftsführer Thomas Jendges und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Detlef Piepenburg, wollen Vereinsmitgliedern sowie Gemeinderäten aus dem Zabergäu Rede und Antwort stehen."
Lesen bildet, auch mit der Heilbronner Stimme. Unterstützen Sie durch den Kauf von Zeitungen, die Meinungsvielfalt. Übrigens: Pressevielfalt existiert nur, wenn Sie, wie beim regionalen Einkaufen, gezielt ihren Geldbeutel einsetzen!
Diskussion mit dem Chefredakteur Uwe Ralf Heer der Heilbronner Stimme am 10. Oktober , um 19.00 Uhr in der Gaststätte im Brackenheimer WiesentallokalTOUR-"Krankenhaus auf der Kippe
Hier nochmals unser erster Beitrag:
http://buergerunion.twoday.net/stories/slk-kliniken-trauerspiel-um-medizinische-versorgung-krankenhaus-bracke/
Leserbrief aus https://twitter.com/search?q=%23SLKKLiniken&src=typd
Quelle: Ist sehr sicher ein Leserbrief der in der HSt. veröffentlicht wurde (Layout)

Lesbarkeit: Evtl. in twitter öffnen und über Browser Einstellungen vergrößern!
Kommen Sie zur lokalTOUR mit Ralf Uwe Heer, BM Kieser ist ebenfalls anwesend. "Das Krankenhaus ist unser Krankenhaus im Zabergäu, machen Sie das durch Ihre Anwesenheit deutlich!"
Bleiben Sie uns gewogen und senden Sie unseren Blog an Ihre Freunde und Verwandten
"Da wir aus Ärzten Kaufleute machen, zwingen wir sie, die Handelskniffe zu erlernen." George Bernard Shaw
Vorsicht, vor promovierten Kaufleuten, die die Geschäfte von Kliniken führen!
Die Heilbronner Stimme informierte sehr intensiv und aktuell über die Entwicklungen durch Interviews und Berichterstattung.
Hier der letzte Bericht von Redakteur Thomas Dorn, HSt. 05.10.2016-Der Lauffener Gemeindepfarrer Michael Donnerbauer, stellvertretender Dekan des katholischen Dekanats, zuständig für Klinikseelsorge, nimmt Stellung zur Entwicklung bei den SLK-Kliniken. Die BU- Sicht spiegelt sich hier 1:1
Vor einer Entscheidung auch Bürger hören
05. Oktober 2016, 00:00 Uhr
Update: 05. Oktober 2016, 00:50 Uhr
Pfarrer Michael Donnerbauer plädiert für den Erhalt des wohnortnahen SLK-Krankenhauses
Von unserem Redakteur Thomas Dorn, Heilbronner Stimme
"Die Zukunft des Brackenheimer Krankenhauses beschäftigt auch die Kirche. Bleibt es Allgemeinkrankenhaus mit klinischen Abteilungen? Oder wird es abgewertet zu einem Medizinischen Zentrum − ohne Operationssaal? Der Lauffener Gemeindepfarrer Michael Donnerbauer, der als stellvertretender Dekan des katholischen Dekanats Heilbronn-Neckarsulm auch für die Klinikseelsorger zuständig ist, registriert eine "große Betroffenheit und tiefe Verunsicherung", in der Bevölkerung wie bei den Mitarbeitern.
Der geschäftsführende Ausschuss des Dekanats habe sich kürzlich in einer Sitzung für den Erhalt der kleinen Krankenhäuser ausgesprochen. "Hier geht es um den Menschen und die wohnortnahe Versorgung."
Donnerbauer reicht es nicht aus, wenn Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Stadt-Landkreis-Kliniken (SLK) GmbH Heilbronn den Fortbestand des Standorts Brackenheim zusichern. Für die Menschen sei wichtig, dass das Krankenhaus weiter die Grundversorgung gewährleistet. Aber auch Operationen bei Blinddarm oder Knochenbruch müssten vor Ort möglich sein. Ein Krankenhaus ohne OP ist für den Pfarrer "kein Krankenhaus mehr".
Verluste Dass wirtschaftliche Gesichtspunkte immer eine Rolle spielen, ist Donnerbauer klar: Das Krankenhaus Brackenheim schreibt jährlich rote Zahlen in Höhe von etwa zwei Millionen Euro, zudem stehen Sanierungskosten am Gebäude in Höhe von 25 Millionen im Raum. Man müsse aber auch schauen, wie es zu diesem Defizit komme. Während die gerätelastige, eher gewinnbringende "Hochleistungsmedizin" an den großen Kliniken angesiedelt sei, würden in Brackenheim eben viele Patienten behandelt, die eher "Verlustbringer" seien. "Dass Häuser der Grundversorgung durch die Fallpauschalen benachteiligt werden, ist ja bekannt."
Insofern kann der wirtschaftliche Aspekt aus Donnerbauers Sicht nicht allein ausschlaggebend sein. Er sieht den Heilbronner Kreistag in der Verantwortung, da es sich bei der Weichenstellung für Klinikstandorte − zumal, wenn es um kommunale Einrichtungen gehe, die von Stadt und Landkreis getragen werden, − um eine politische Entscheidung handle: "Welche Form von Krankenhaus will ich haben?". Gleiches gelte für die Frage, ob Kliniken subventioniert werden. Der Aspekt der Nähe ist für Donnerbauer sehr wichtig: "Die Frage ist doch, wie schnell kann jemand eine Klinik erreichen?" Die von SLK-Seite ins Feld geführten 30 Minuten würden vom Oberen Zabergäu nach Heilbronn mit Sicherheit nicht ausreichen.
Aus Sicht des katholischen Dekanats wird die Bevölkerung nicht ausreichend eingebunden. "Die Leute haben das Recht, Fragen zu stellen", fordert Donnerbauer − vor weitreichenden Entscheidungen − eine Bürgerinformation. "Politische Unzufriedenheit" entsteht für ihn vor allem dort, "wo sich Menschen nicht ernst genommen fühlen".
Nur Mitglieder Nichtöffentlich ist übrigens auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Krankenhausfördervereins an diesem Freitagnachmittag.
SLK-Geschäftsführer Thomas Jendges und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Detlef Piepenburg, wollen Vereinsmitgliedern sowie Gemeinderäten aus dem Zabergäu Rede und Antwort stehen."
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Diskussion mit dem Chefredakteur Uwe Ralf Heer der Heilbronner Stimme am 10. Oktober , um 19.00 Uhr in der Gaststätte im Brackenheimer WiesentallokalTOUR-"Krankenhaus auf der Kippe
Hier nochmals unser erster Beitrag:
http://buergerunion.twoday.net/stories/slk-kliniken-trauerspiel-um-medizinische-versorgung-krankenhaus-bracke/
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Quelle: Ist sehr sicher ein Leserbrief der in der HSt. veröffentlicht wurde (Layout)

Lesbarkeit: Evtl. in twitter öffnen und über Browser Einstellungen vergrößern!
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Vorsicht, vor promovierten Kaufleuten, die die Geschäfte von Kliniken führen!
Bürger-Union - 6. Okt, 12:13
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