Weinsteige-Busbahnhof-Starkregenereignisse-Güglingen verschont, aber nicht gefeit
Die Bürger-Union sorgt sich um den Hochwasserschutz am Beispiel der Weinsteige, sieht allerdings die Notwendigkeit eines Starkregenrisikomanagements für Gesamt-GüglingenDie Gemeinderäte der Bürger-Union haben ein höheres Maß an Aufmerksamkeit für den Hochwasserschutz gefordert.
Auf die Problematik von Starkregenereignissen haben die Räte nun schon länger als ein Jahr hingewiesen. Güglingen blieben bisher von „echten“ Starkregenereignissen verschont. Bereits bei Niederschlägen von 25mm pro Quadratmeter in 15 Minuten kamen die Häuser im Trollingerweg durch die Verstopfung von Kanaleinlässe in bedrohliche Lagen.
Bei starken Gefällegradienten, wie sie in den Weinbergen und im Stromberg zu sehen sind, kann sich nach einer Wassersättigung der Böden der Abflussprozess außerhalb von Gewässern auf Gelände-oberflächen als Sturzflut entwickeln. Die Problematik liegt bei den beobachteten Prozessen in den mitgerissenen Materialien, wie Stroh, Bodenbestandteile, Geröll, Zweige und Äste, die die Einläufe verstopfen und damit die Überschwemmungen hervorrufen können.

Quelle: Leitfaden s.u.
In der Sitzung forderte die Bürger-Union ein „Starkregenrisikomanagement“ für Güglingen. Die Fraktion verwies auf den Leitfaden des Landes Baden-Württemberg, der aktuell die Kommunen hierzu auffordert. Sowohl die Analysen, als auch die Maßnahmen werden vom Land mit bis zu 70% gefördert.
Den Leitfaden finden Sie hier:
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/261161/leitfaden_kommunales_starkregenrisikomanagement.pdf?command=downloadContent&filename=leitfaden_kommunales_starkregenrisikomanagement.pdf

Quelle: Leitfaden, s.o.
Beobachtete Starkregenereignisse brachten in 60 Minuten rund 100 -120 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Aus den Erkenntnissen der immensen Schäden in Hohenlohe muss zwingend eine Analyse für Güglingen, Eibensbach und Frauenzimmern erfolgen.
Nach Bürgermeister Dieterich soll dies bei der Fortschreibung des Kanalisationsplans erfolgen, wir haken nach.
Im folgenden Bild sehen Sie, wo die BU bei solchen Ereignissen in der Weinsteige und an der Kleingartacher Straße Schäden vermutet.

Quelle: Google Earth, Güglingen - bearbeitet
Mindestens betroffen sind eingekreiste Flächen: Trollinger Weg, neuer Busbahnhof, Tiefgarage und ehemaliges Geyergelände, neuer Anbau der Realschule incl. des neuen Schulhofes.
Entscheidung Busbahnhof

Neuer Busbahnhof, an dem die Schüler der Katharina-Kepler-Schule und der Realschule ein- und aussteigen werden.
Die Festplatznutzung und die Sicherheit des Schulweges waren in diesem Zusammenhang ein Schwerpunkt der Diskussion der Bürger-Union. Die Verkehrsschau wird nochmals über die Schulweg-Planung gehen. Die Bürger-Union forderte eine Schulwegausweisung in Richtung der Katharina-Kepler-Schule, so dass Anwohner entlastet sind. Eine alternative Führung der Busse, die von einem Bürger der BU gegenüber angesprochen wurde, hat die Fraktion analysiert, allerdings wäre die Lösung finanziell nicht zu stemmen. Es müsste neben notwendigem Grunderwerb auf 320m Länge eine Höhenunterschied von 7 m überwunden und Stützmauern gebaut werden, so dass die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung auch wirtschaftlich die beste ist.
Die BU möchte durch ihr Vorpreschen für das Hochwasserrisikomanagement dazu beitragen, dass absehbare Schäden für Bürgerinnen und Bürger vermieden werden können und entsprechende Vorsorge getroffen werden kann. Über Ihre Mitarbeit in unserer Fraktion oder im Verein würden wir uns sehr freuen. Ihre Stadträte der BU sind Ansprechpartner. Den jeweiligen Kontakt finden sie auf der Stadtseite Güglingens
Auf die Problematik von Starkregenereignissen haben die Räte nun schon länger als ein Jahr hingewiesen. Güglingen blieben bisher von „echten“ Starkregenereignissen verschont. Bereits bei Niederschlägen von 25mm pro Quadratmeter in 15 Minuten kamen die Häuser im Trollingerweg durch die Verstopfung von Kanaleinlässe in bedrohliche Lagen.
Bei starken Gefällegradienten, wie sie in den Weinbergen und im Stromberg zu sehen sind, kann sich nach einer Wassersättigung der Böden der Abflussprozess außerhalb von Gewässern auf Gelände-oberflächen als Sturzflut entwickeln. Die Problematik liegt bei den beobachteten Prozessen in den mitgerissenen Materialien, wie Stroh, Bodenbestandteile, Geröll, Zweige und Äste, die die Einläufe verstopfen und damit die Überschwemmungen hervorrufen können.

Quelle: Leitfaden s.u.
In der Sitzung forderte die Bürger-Union ein „Starkregenrisikomanagement“ für Güglingen. Die Fraktion verwies auf den Leitfaden des Landes Baden-Württemberg, der aktuell die Kommunen hierzu auffordert. Sowohl die Analysen, als auch die Maßnahmen werden vom Land mit bis zu 70% gefördert.
Den Leitfaden finden Sie hier:
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/261161/leitfaden_kommunales_starkregenrisikomanagement.pdf?command=downloadContent&filename=leitfaden_kommunales_starkregenrisikomanagement.pdf

Quelle: Leitfaden, s.o.
Beobachtete Starkregenereignisse brachten in 60 Minuten rund 100 -120 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Aus den Erkenntnissen der immensen Schäden in Hohenlohe muss zwingend eine Analyse für Güglingen, Eibensbach und Frauenzimmern erfolgen.
Nach Bürgermeister Dieterich soll dies bei der Fortschreibung des Kanalisationsplans erfolgen, wir haken nach.
Im folgenden Bild sehen Sie, wo die BU bei solchen Ereignissen in der Weinsteige und an der Kleingartacher Straße Schäden vermutet.

Quelle: Google Earth, Güglingen - bearbeitet
Mindestens betroffen sind eingekreiste Flächen: Trollinger Weg, neuer Busbahnhof, Tiefgarage und ehemaliges Geyergelände, neuer Anbau der Realschule incl. des neuen Schulhofes.
Entscheidung Busbahnhof

Neuer Busbahnhof, an dem die Schüler der Katharina-Kepler-Schule und der Realschule ein- und aussteigen werden.
Die Festplatznutzung und die Sicherheit des Schulweges waren in diesem Zusammenhang ein Schwerpunkt der Diskussion der Bürger-Union. Die Verkehrsschau wird nochmals über die Schulweg-Planung gehen. Die Bürger-Union forderte eine Schulwegausweisung in Richtung der Katharina-Kepler-Schule, so dass Anwohner entlastet sind. Eine alternative Führung der Busse, die von einem Bürger der BU gegenüber angesprochen wurde, hat die Fraktion analysiert, allerdings wäre die Lösung finanziell nicht zu stemmen. Es müsste neben notwendigem Grunderwerb auf 320m Länge eine Höhenunterschied von 7 m überwunden und Stützmauern gebaut werden, so dass die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung auch wirtschaftlich die beste ist.
Die BU möchte durch ihr Vorpreschen für das Hochwasserrisikomanagement dazu beitragen, dass absehbare Schäden für Bürgerinnen und Bürger vermieden werden können und entsprechende Vorsorge getroffen werden kann. Über Ihre Mitarbeit in unserer Fraktion oder im Verein würden wir uns sehr freuen. Ihre Stadträte der BU sind Ansprechpartner. Den jeweiligen Kontakt finden sie auf der Stadtseite Güglingens
Bürger-Union - 18. Sep, 21:26
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